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Tipps für den Umgang mit Rettungskräften

„Fahr da mal schnell hin!“ - Das Dilemma der Presse und Rettungskräfte bei einem Schadensereignis

Ein Unglück hat sich ereignet. Das ist eine stressige Situation auf beiden Seiten: Feuerwehrleute wie Journalisten sind aus ihrer täglichen Routine herausgerissen und versuchen ihr Bestes, um die Situation zu bewältigen. Die einen wollen helfen, die anderen ihre Redaktion mit Informationen und Bildern versorgen. Wie kann da gute journalistische Arbeit gelingen, ohne Betroffene oder Rettungskräfte zusätzlich zu belasten?

Tipps für Interviews mit traumatisierten Menschen

Von Christiane Habenicht, Fernsehredakteurin

Als Reporter begegnet man verschiedenen Arten von Traumatisierung. Es gibt aktuelle Ereignisse, wie die Toten bei der Love-Parade oder die Amokläufe von Erfurt und Winnenden. Es gibt aber auch Berichterstattungen zu zurückliegenden traumatischen Ereignissen, wie die Bilanz des Weißen Rings zeigt. Dort geht es um Menschen, die Opfer eines Verbrechens geworden sind, oder die Missbrauchsskandale der Kirchen.

Tipps für die Arbeit mit Material aus sozialen Netzwerken - "Tweeting Tragedy"

Social Media wie Facebook, Twitter & Co. spielen zunehmend eine Rolle für den Journalismus - vor allem in Krisensituationen. Spätestens seit dem Bild des auf dem Hudson notgewasserten US-Airways-Fluges am 15. September 2009 oder den Youtube-Videos des „Arabischen Frühlings“, der im Jahr 2010 began,  ist offensichtlich, dass es von jedem Ereignis eine Vielzahl von unmittelbaren Bild-und Video-Dokumenten – quasi in Echtzeit – gibt. Die Glaubwürdigkeit und Authentizität von Informationen und Quellen im Internet ist jedoch oftmals nur schwer überprüfbar.

Tipps für Berichte über Suizide

Die Berichterstattung über Selbsttötungen ist ein schwieriges Feld. Abgesehen von der Grundsatzfrage, ob eine Geschichte berichtenswert ist, müssen sich Journalisten auch darüber im Klaren sein, dass ihr Bericht größere Auswirkungen haben kann - und das nicht nur auf Verwandte und Freunde des Verstorbenen, sondern auch auf die Leser und Zuhörer.

Tipps für Interviews mit Kindern

Kinder sind besonders verletzlich. Wenn sie ein traumatisches Ereignis  erlebt haben wie Terror, Gewalt, Naturkatastrophen, Verbrechen, Trauer, Verlust oder eine schwere Krankheit, dann sind sie auf ein  sensibles Urteils- und Einfühlungsvermögen von Erwachsenen angewiesen, um nicht weiteren Schaden zu nehmen. Reporter/innen, Redaktionsleitungen, Fotograf/innen und andere Medienschaffende sollten sich dieser Verantwortung bewusst sein. Nutzen Sie Kinder für ihre Berichterstattung nicht aus und fügen Sie ihnen durch unsensible Arbeit keinen weiteren Schaden zu.

Tipps für Redaktionsleiter für die Unglücks- und Katastrophenberichterstattung

Berichte über traumatisierende Ereignisse und extreme menschliche Belastungen wie Tod und Katastrophen gehören zum Alltag für Journalist/innen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit – aber es kann uns auch schwer belasten. Medienunternehmen unterscheiden sich dabei nicht von anderen Organisationen, die mit traumatisierenden Ereignissen professionell umgehen müssen (z.B. Rettungsdienste).

Tipps für Berichte über sexualisierte Gewalt

Berichte über sexualisierte Gewalt erfordern besondere Sensibilität ethische Maßstäbe und spezifische Interviewtechniken. Reporter/innen sollten juristische Aspekte beachten und grundsätzliches über Trauma-Folgeerscheinungen  wissen. 

Social Media - Be first, but be right

Lars Wienand ist Social Media Redakteur bei der "Rhein Zeitung". Daniel Stahl arbeitet als Redakteur bei der "Heilbronner Stimme". In diesem Interview mit Petra Tabeling geben Sie Einblicke in den Umgang mit Trauma-Berichterstattung und den sozialen Medien.