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"media running amok?"

Die Freie Universität Berlin und das Dart Center für Journalismus und Trauma/Petra Tabeling haben am Dienstag, den 16.Juni 2015, in Berlin einen Lehrfilm für die verantwortungsvolle Darstellung von Gewalttaten in den Medien vorgestellt. Am Beispiel der Berichterstattung über den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden am 11. März 2009, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen, erläutern Betroffene und Experten, wie sich das Verhalten der Medien und deren Berichterstattung auf die Menschen auswirkt. Das Thema ist aktueller denn je.

Flugzeugunglück 4U9525 und die Medien

Der Absturz des Germanwings Fluges 4U9525 in den französischen Alpen am 24. März 2015 brachte alle 150 Menschen an Bord der Maschine ums Leben. Anhand des geborgenen Stimmrekorders konnte man feststellen, dass der Co-Pilot zum Zeitpunkt des Absturzes alleine im Cockpit war.

Tipps für Interviews mit traumatisierten Menschen

Von Christiane Habenicht, Fernsehredakteurin

Als Reporter begegnet man verschiedenen Arten von Traumatisierung. Es gibt aktuelle Ereignisse, wie die Toten bei der Love-Parade oder die Amokläufe von Erfurt und Winnenden. Es gibt aber auch Berichterstattungen zu zurückliegenden traumatischen Ereignissen, wie die Bilanz des Weißen Rings zeigt. Dort geht es um Menschen, die Opfer eines Verbrechens geworden sind, oder die Missbrauchsskandale der Kirchen.

Tipps für den Umgang mit Rettungskräften

„Fahr da mal schnell hin!“ - Das Dilemma der Presse und Rettungskräfte bei einem Schadensereignis

Ein Unglück hat sich ereignet. Das ist eine stressige Situation auf beiden Seiten: Feuerwehrleute wie Journalisten sind aus ihrer täglichen Routine herausgerissen und versuchen ihr Bestes, um die Situation zu bewältigen. Die einen wollen helfen, die anderen ihre Redaktion mit Informationen und Bildern versorgen. Wie kann da gute journalistische Arbeit gelingen, ohne Betroffene oder Rettungskräfte zusätzlich zu belasten?

Tipps für die Arbeit mit Material aus sozialen Netzwerken - "Tweeting Tragedy"

Social Media wie Facebook, Twitter & Co. spielen zunehmend eine Rolle für den Journalismus - vor allem in Krisensituationen. Spätestens seit dem Bild des auf dem Hudson notgewasserten US-Airways-Fluges am 15. September 2009 oder den Youtube-Videos des „Arabischen Frühlings“, der im Jahr 2010 began,  ist offensichtlich, dass es von jedem Ereignis eine Vielzahl von unmittelbaren Bild-und Video-Dokumenten – quasi in Echtzeit – gibt. Die Glaubwürdigkeit und Authentizität von Informationen und Quellen im Internet ist jedoch oftmals nur schwer überprüfbar.

Tipps für Berichte über Suizide

Die Berichterstattung über Selbsttötungen ist ein schwieriges Feld. Abgesehen von der Grundsatzfrage, ob eine Geschichte berichtenswert ist, müssen sich Journalisten auch darüber im Klaren sein, dass ihr Bericht größere Auswirkungen haben kann - und das nicht nur auf Verwandte und Freunde des Verstorbenen, sondern auch auf die Leser und Zuhörer.

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